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EMP 3: Gibt es den geheimen Kauf-Knopf beim Kunden? Neuromarketing mit Nico Zorn

Author

17 Juni 2014

Robert Brandl

neuromarketing nico zorn

Nico Zorn ist einer der E-Mail Marketing Experten Deutschlands. Im Interview erklärt er unter anderem, warum Überschriften im Stile von Heftig.co so gut funktionieren und warum auch rationale Menschen viel mehr von ihren Emotionen gesteuert werden, als sie vielleicht denken.

Die Inhalte des Interviews:

1:35 Was ist eigentlich Neuromarketing?
4:45 Warum Websites wie Heftig.co so gut funktionieren (Stichwort: Storytelling)
7:45 Wie nutzt man die Erkenntnisse aus dem Neuromarketing für besseres E-Mail Marketing?
10:00 Wie Apple Emotionen in seinem Marketing einsetzt
13:00 Wie sich Darstellungsfehler der E-Mail auswirken
14:55 Wie sieht es mit Text-E-Mails aus?
18:15 Was versteht man unter Persuasive E-Mail Marketing? (Social Proof, Storytelling und Law of Reciprocity)
22:20 Welche Risiken gibt es bei diesen Marketing-Taktiken?
26:00 Experimentieren vs. systematisches Testing & Beispiele aus der Praxis für Tests
27:35 Warum Online-Händler Produktbewertungen im Newsletter einsetzen sollten
28:20 Was Entschuldigung-E-Mails sind und wie man sie einsetzen kann
30:10 Wann und wie sollte man Rabatte einsetzen?
33:00 Die Zukunft von Newsletter-Tool Funktionen
35:00 Welche automatisierten E-Mails funktionieren besonders gut?
36:45 Praktischer Tipp: Anmeldeformulare optimieren

Podcast Player


Gesamtlänge: 39:39 Minuten

 MP3 Download

EMP3 herunterladen, 57,1 MB (Rechtsklick und Speichern klicken)

 

Sehr interessant (und unterhaltsam) ist übrigens auch dieses Video von Dr. Hans-Georg Häusel über „Dialogmarketing und die Erkenntnisse des Neuromarketing“.

Mehr von Nico Zorn gibt es auf EmailMarketingBlog.de sowie Conversionblog.de. Hier finden Sie seine Strategieberatung namens Saphiron. Seine Twitter Accounts: @nicozorn und @emailmarketing.

  • Nico Zorn

    Hierzu noch eine Ergänzung: Wer tiefer in das Thema Neuromarketing einsteigen möchte, findet in meinem Blog jetzt 70 Workshop-Slides zum Thema: http://www.conversionblog.de/neuromarketing/neuromarketing-grundlagen-methoden-und-anwendungsmoeglichkeiten/

  • Andrei

    Ein paar Anmerkungen zum Podcast, weil ein paar Begriffe mit einander vermischt wurden. Für meine Masterarbeit befasse ich mich gerade intensiv mit dem Thema Konsumentenverhalten im Neuromarketing. Die drei besprochenen großen Emotionszentren (Balance, Stimulanz, Dominanz) sind ein Modell von Prof. Dr. Hans-Georg Häusel und der Gruppe Nympfenburg. Im Podcast wird gesagt, dass es das Ziel von Marketing sein sollte das Stimulanz-Zentrum anzusprechen. Das ist nicht richtig. Bei jedem Menschen sind alle drei Emotionszentren vorhanden, nur in verschiedener Gewichtung. Ein Abenteurer oder ein Hedonist wollen auf jeden Fall hauptsächlich auf der Stimulanz-Ebene angesprochen werden. Dabei geht es um Freiheit, Risiko, Neues. Ein junge Mutter hat aber eine starke Ausprägung im Balance/Fürsorge-Zentrum, somit sind für sie die Stimulanz-Botschaften von geringer (keiner?) Bedeutung.
    Impulskäufe haben zudem nichts mit dem Stimulanz-Zentrum zu tun, diese finden genauso bei Dominanz- oder Balancekäufer statt. Es geht lediglich darum, dass andere Mittel für diese Art des ausgeprägten Emotionszentrums genutzt werden können. Bspw. von der Argumentation/Kurzstory her (nehmen wir Apples Iphone als Beispiel): Dominanz: „Damit bist du individuell und einzigartig, das Telefon wird auf deinen Wunsch graviert und wenn du möchstest, vergolden wir das Backcover“. Stimulanz: „Nehme Bilder auf in jeder Lebenslage, ob beim Wandern auf dem Mauna Kea oder einem Bootsausflug auf dem Great Barrier Reef – die iPhone Kamera ist so aktiv und einsatzbereit wie du“. Balance: „Alle deine Daten sind sicher verschlüsselt in unserer Cloud, der Akku hält im Schnitt um 20% länger als vergleichbare Geräte und du kannst dich jederzeit auf die Apple-Dienste verlassen“.

    Fakt ist, dass egal welches Werkzeug (Storytelling, Reziprozität, Partizipazion über social media oder Gewinnspiel, Gain/Loss-Szenarien etc. pp.) eingesetzt wird, es verhältnismäßig und vor allem ganzheitlich über das gesamte (Einkaufs-)Erlebnis hinweg bestehen muss. Ein richtig guter Newsletter kann somit zum Conversion-Killer werden, falls die Landingpage nichts mehr davon enthält, womit der Leser geködert wurde.