CRM

HubSpot CMS im Test Websites erstellen, die Kunden gewinnen

Annika MüllerInka Wibowo

By Annika & Inka

Hubspot CMS

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Wenn Sie im Marketingbereich arbeiten, kennen Sie HubSpot wahrscheinlich sehr gut (und können diesen Absatz überspringen!). Für alle anderen: HubSpot ist ein führender Anbieter von Software und Tools für das Inbound-Marketing. HubSpot bietet eine Plattform, die CRM, E-Mail-Marketing und Automation vereint. Sie unterstützt Unternehmen bei der Kundengewinnung – durch relevante Inhalte und personalisierte Erlebnisse statt durch herkömmliche Marketingmaßnahmen, die das Kundenerlebnis stören.

Und als wäre das noch nicht genug, hat HubSpot auch einen eigenen Homepage-Baukasten, den CMS Hub im Gepäck. Damit ist die HubSpot Plattform eine attraktive Option für Unternehmen, die eine All-in-One-Plattform für Website und Marketing suchen, insbesondere wenn sie stark auf Inbound-Leads setzen.

Umgangssprachlich könnte man hier auch die Metapher der eierlegenden Wollmilchsau heranziehen.

Um zu schauen, was der Homepage-Baukasten tatsächlich kann, habe ich HubSpot CMS gründlich getestet. In diesem Testbericht gehe ich auf Anwendungsfreundlichkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Marketingfunktionen ein, damit Sie entscheiden können, ob die Plattform die richtige Wahl für Ihre Business-Website ist.

Los geht‘s mit einer kurzen Zusammenfassung über das Leistungsangebot von HubSpot CMS Hub.

HubSpot CMS Hub: Zusammenfassung

HubSpot CMS Hub wurde mit dem Schwerpunkt Inbound-Marketing entwickelt und bietet eine Reihe von Tools zum Erstellen und Bewerben von Inhalten, mit denen Sie Ihr Zielpublikum direkt ansprechen können. Die Plattform liefert ein Sortiment an anpassbaren Vorlagen und Themes, mit denen sich Webseiten, Landingpages, Blogbeiträge und andere Arten von Inhalten erstellen lassen, die für Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen optimiert sind.

Leads, die über Websites auf Basis von HubSpot erfasst werden, fließen direkt in HubSpots CRM-System ein, wo Sie sie nachverfolgen oder mithilfe der E-Mail-Marketing- und Automatisierungstools von HubSpot weiterentwickeln können. Diese enge Verzahnung der einzelnen Komponenten unterscheidet HubSpot von anderen All-in-One-Homepage-Baukästen und E-Mail-Marketingplattformen (Text auf Englisch). Denn im Gegensatz zur Konkurrenz beeindruckt HubSpot nicht nur in einem der beiden Bereiche, sondern in beiden.

Allerdings kann das Preismodell von HubSpot verwirrend sein. Und die Kosten gehen steil in die Höhe, wenn Sie erweiterte Funktionen wie dynamische Inhalte, datenbankgestützte Seiten und Entwicklungstools benötigen.

In diesem Testbericht werde ich vor allem den HubSpot Gratistarif und den Starter Tarif beleuchten. Denn das sind die Preispakete, die für kleine und mittelständische Unternehmen am relevantesten sind. Der Professional Tarif, der bei 360€ pro Monat startet, übersteigt wahrscheinlich das Budget der meisten Unternehmen dieser Gruppe. Dennoch gehe ich im Abschnitt zur Personalisierung auf einige der Funktionen des Professional Tarifs ein.

Vor- und Nachteile von HubSpot CMS Hub

Vorteile

  • Gratistarif: Sie können kostenlos eine Website erstellen, allerdings erscheint auf Formularen und Seiten das HubSpot Logo. Darüber hinaus ist die Anzahl der Seiten auf 25 limitiert. Zudem können Sie Ihre eigene Domain gratis verbinden, was verglichen mit anderen kostenlosen Website-Baukästen ein großer Vorteil ist.
  • Marketingfunktionen: Die Liste der Marketingfunktionen ist sehr lang. Sie erhalten Zugang zu personalisierten Inhalten, E-Mail-Marketing, Automation, Mitglieder-Websites und vieles andere mehr.
  • Landingpages: Zusätzlich zu Webseiten können Sie Conversion-orientierte Landingpages erstellen, um neue Kundenkontakte zu gewinnen.
  • SEO: Sie haben Zugang zu einer großen Bandbreite ausgezeichneter Tools der Suchmaschinenoptimierung, darunter auch Vorschläge für die inhaltliche Redaktionsplanung.
  • Mehrsprachige Websites: Bis zu 3 Sprachen sind verfügbar. Sprachvarianten derselben Seite werden automatisch miteinander verbunden. Für die verschiedenen Sprachen können Sie SEO-freundliche URLs erstellen.
  • Navigationsmenüs: Sie können für Ihre Website diverse Navigationsmenüs aufbauen und mehrere Ebenen für Unterseiten hinzufügen.
  • Anbindung von anderen HubSpot Tools: Hierzu gehören HubSpot CRM, Live Chat, E-Mail-Marketing, Automatisierung und Kundenservicefunktionen. Bis zu 5 dynamisch aktualisierte Kontaktlisten und 1.000 statische Listen können erstellt werden und Sie können bis zu 2.000 Marketing-E-Mails pro Monat versenden.
  • Support: Der Starter Tarif bietet Support per E-Mail und Live-Chat, was ich enorm hilfreich und ansprechend finde. Die Wissensdatenbank ist sehr umfassend, wenn nicht sogar ein wenig zu umfangreich.
  • Integrationen: Mit HubSpots App Marketplace können Sie fast 1.400 externe Apps anbinden, darunter Tools für Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Produktivität und Finanzen.
  • Datenschutz: Hubspot lässt sich DSGVO-konform gestalten und für Nutzer:innen aus Europa steht Hosting innerhalb der EU zur Verfügung.
  • Lokalisiertes Tool: Sowohl das Tool als auch den Support gibt es auf Deutsch.

Nachteile

  • Erschwerte Navigation: Aufgrund des großen Funktionsumfangs von HubSpot sind Elemente auf dem Dashboard manchmal nicht so leicht zu finden. Für jede Aktion scheint ein anderes Interface oder ein anderer Editor relevant zu sein – das macht es schwieriger, sich auf der Plattform zurechtzufinden und sich mit ihr vertraut zu machen.
  • Starrer Editor: Die Plattform bietet zwar einen Editor, dieser ist aber nicht so flexibel wie die anderen, die ich bisher getestet habe. Denn Sie können nicht wirklich selbst bestimmen, wo genau auf Ihrer Seite die Inhalte platziert werden.
  • Preise: Während der CMS Starter Tarif mit 23€/Monat erschwinglich ist, ist der Preissprung zum nächsthöheren Tarif, Professional, mit 360€/Monat sehr groß. Außerdem ist es schwierig, sich im Dschungel der unterschiedlichen HubSpot Tarife und Pakete zurechtzufinden.
  • Berichtswesen: Die Website-Berichte von Hubspot sind zwar umfassend, doch erweiterte Analysen und individuelle Berichte erhalten Sie nur in den Tarifen Professional und Enterprise. In der gesamten HubSpot Produktsuite sind im Starter Tarif nur 10 Dashboards und pro Dashboard nur 10 Berichte inklusive.
  • E-Commerce und Zahlungen: HubSpot CMS bietet keine eigenen E-Commerce-Funktionen für den Produktverkauf. Leider können Nutzer:innen aus Europa auch keine Zahlungen über ihre Website annehmen. Diese Option gibt es nur für User mit Sitz in den USA.
  • Seitenlimits: Im CMS Hub Starter Tarif sind maximal 50 Seiten möglich (Blogseiten und dynamische Seiten nicht eingeschlossen).
  • Fehlende ausgefeilte Funktionen in niedrigeren Tarifen: Wenn Sie beispielsweise dynamische Inhalte und Seiten nutzen möchten (um Daten zur Erstellung von Datenbanken und Verzeichnissen aus dem CRM abzurufen), müssen Sie auf den teureren Professional Tarif upgraden.
  • Zu viele HubSpot Marketing-E-Mails: Es ist paradox, ich weiß, aber die Grenze zwischen hilfreich und lästig ist beim E-Mail-Marketing sehr fein. Die täglichen Follow-up-E-Mails, die nach Anmeldung bei einem HubSpot Tool verschickt werden, gehören leider zu letzterer Kategorie.

HubSpot CMS Hub: Preise

Um HubSpot CMS nutzen zu können, brauchen Sie einen der CMS Hub Tarife:

  • Gratis: 0€/Monat
  • Starter: 23€/Monat (jährliche Zahlung)
  • Professional: 360€/Monat (jährliche Zahlung)
  • Enterprise: 1.180€/Monat (jährliche Zahlung)

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen reicht der Starter Tarif wahrscheinlich aus. Wenn Sie jedoch Funktionen wie eine ausgeklügelte Personalisierung, A/B-Tests, individuelles Reporting, Content Staging, kennwortgeschützte und datenbankbasierte Seiten benötigen, müssen Sie zum Professional Tarif wechseln. Der Enterprise Tarif hat zusätzlich moderne Entwicklungsfunktionen, benutzerspezifische Objekte und mehr im Angebot.

Verwirrend ist jedoch, dass in anderen HubSpot Paketen HubSpot CMS ebenfalls enthalten ist. Der Tarif Starter CRM Suite zum Beispiel umfasst alle Features der HubSpot Tools für Marketing, Vertrieb, Service und Geschäftsbetrieb. Dieser geht bei 30€/Monat los.

Außerdem können Sie mit HubSpot Ihre eigenen Produktpakete erstellen.

HubSpot CMS Website- und Marketingfunktionen: Testergebnisse im Detail

Schauen wir uns an, wie gut HubSpot CMS in den folgenden Kategorien abschneidet:

  • einfache Einrichtung
  • nutzungsfreundlicher Editor
  • Blogfunktionen
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Personalisierungsfunktionen
  • Landingpages und Formulare

Einfache Einrichtung: 3/5

Die Ersteinrichtung kann mit ihren vielen Fragen ein wenig mühsam sein, aber die meisten werden automatisch ausgefüllt (basierend auf der von Ihnen angegebenen E-Mail-Adresse). Sie können wählen, wo Ihre Website gehostet werden soll (z.B. EU oder USA). Das ist vorteilhaft, wenn Sie beispielsweise wegen der DSGVO-Richtlinien die Daten lokal hosten müssen.

Sobald die Einrichtung abgeschlossen ist, liefert Ihnen HubSpot CMS eine Schritt-für-Schritt-Checkliste der zu ergreifenden Maßnahmen. Sie umfasst alles von der Auswahl und Anpassung Ihres Themes bis zur Anbindung Ihrer Domain. Sie können sich durch die einzelnen Schritte klicken und, falls Sie mal Hilfe brauchen, auf Demos zurückgreifen.

hubspot cms setup

TIPP: Bei der Registrierung erhalten Sie automatisch Zugriff auf die limitierte Starter Version von CMS Hub. Werfen Sie auf jeden Fall einen Blick in Ihren Posteingang, denn wahrscheinlich haben Sie eine Einladung zu einer 14-tägigen Testversion der umfassenden Professional Version erhalten. Es lohnt sich, die Einladung anzunehmen, wenn Sie ein Gefühl dafür bekommen möchten, was die Professional Version sonst noch in petto hat (und ob sie die zusätzliche Ausgabe von 337€ pro Monat wert ist!)

Auch wenn ich die mitgelieferte Checkliste hilfreich finde, lassen sich die einzelnen Aufgaben nicht ganz so einfach ausführen, wie die Checkliste nahelegt. Wie Sie gleich sehen werden, kann das Erstellen einer Website mit HubSpot unübersichtlich sein. Das hat mit der Struktur der Plattform zu tun.

Theme-Auswahl: 4,5/5

HubSpot bietet mehr als 170 kostenlose Layoutvorlagen, sogenannte Themes, aus vielen verschiedenen Kategorien, die Sie sich vor der Installation anschauen können. Vorlagen, die Sie über ThemeForest kaufen, lassen sich ebenfalls installieren.

hubspot themes

Um das Theme an Ihr Branding anzupassen (z.B. Farben, Schriften und Abstände ändern), brauchen Sie nur den Theme-Editor aufzurufen. Die Änderungen werden automatisch auf alle Seiten angewendet, sodass Sie sie nur einmal vornehmen müssen. Wenn Ihnen das Design der Vorlage von Anfang an gefällt oder Sie kein eigenes Branding haben, können Sie sie unverändert übernehmen.

hubspot template einstellungen

Ein großer Pluspunkt ist, dass sich die Themes ohne Verlust von Inhalten ändern lassen, was bei anderen Homepage-Baukästen oft nicht möglich ist. Seien Sie jedoch vorsichtig, da das eventuell nicht immer ohne Probleme abläuft. Wechseln Sie das Template am besten nur, wenn Sie Ihre Inhalte vorher als Backup gesichert haben und ein Wechsel absolut notwendig ist.

Nutzungsfreundlicher Editor: 3/5

Als Nächstes geht es darum, Ihre Seiten und Inhalte hinzuzufügen. Hier liefert Ihnen HubSpot einige Vorschläge. Sie müssen nur auswählen, mit welchen Seiten Sie beginnen möchten.

hubspot vorlagen startpunkt

Mit dem Drag-and-Drop-Editor von HubSpot wählen Sie die Inhalte aus verschiedenen Bausteinen und fügen Sie in Ihre Seite ein. Die Auswahl an Inhaltstypen, darunter Galerien, Testimonials, Spalten, Videos und vieles mehr, ist beeindruckend.

Praktisch ist die direkte Verknüpfung mit Canva: Sie können in Canva Banner, Infografiken und andere Grafiken gestalten, ohne HubSpot verlassen zu müssen.

hubspot cms hub canva integration

HubSpots Website-Editor ist jedoch nicht der flexibelste und hat nicht immer einwandfrei funktioniert. Die Elemente lassen sich nicht exakt an die gewünschte Stelle ziehen und die Textbearbeitung erfolgt in einem separaten Bereich, was etwas umständlich ist.

Ebenso wenig können Sie die genaue Ausrichtung von Elementen wie Text und Bilder beeinflussen. Das ist frustrierend, wenn Sie viel Wert auf Designfeinheiten legen.

hubspot cms inhalte editieren

Außerdem wäre eine intuitivere Benutzerführung wünschenswert. Denn das Hinzufügen von Seiten und Ändern von Navigationsmenüs erfolgen in völlig unterschiedlichen Bereichen, die jeweils über ein paar Klicks zu erreichen sind.

Das ist natürlich kein K.O.-Kriterium. Und wenn Sie mit HubSpot Ihre Website erstellen möchten, sind Sie wahrscheinlich sowieso eher an den Marketingfunktionen als an einem anwendungsfreundlichen Editor interessiert. Nehmen wir also die gelieferten Funktionen genauer unter die Lupe.

Blogfunktionen: 4,5/5

Wenn Ihr Unternehmen auf Content-Marketing ausgerichtet ist, sollten Sie unbedingt einen Blog haben. Ein Blog mit regelmäßig veröffentlichten Beiträgen kann Ihnen helfen, Ihre Sichtbarkeit in Google zu erhöhen, ein größeres Publikum anzuziehen, eine Vorreiterrolle in Ihrem Bereich einzunehmen und Geschäftskontakte für Ihr Business zu generieren.

Zum Glück lässt sich ein Blog mit HubSpot CMS sehr leicht einrichten. Sie werden zur Eingabe von ein paar Daten aufgefordert, wie ein Blogname oder eine Meta-Beschreibung. Und, falls Sie einen mehrsprachigen Blog planen, ist es sogar möglich, Unterordner für verschiedene Sprachen einzurichten. Außerdem können Sie für Ihren Blog ein anderes Theme als für die restliche Homepage wählen. Ich empfehle jedoch aus Einheitlichkeit-Gründen dasselbe Theme zu verwenden.

hubspot cms blog einrichten

Wenn Sie bereits einen Blog betreiben, können Sie ihn unabhängig vom verwendeten CMS oder Homepage-Baukasten in HubSpot importieren. Ich habe testweise einen bestehenden Wix Blog mit der Smart Robot-Funktion integriert. Und obwohl der Import eine Weile dauern kann (scheinbar bis zu 6 Stunden!), hat alles sehr gut funktioniert. Ich konnte alle Beiträge importieren und musste nur ein paar Formatierungen manuell korrigieren – nichts Gravierendes.

hubspot cms hub blog import

Im Großen und Ganzen ist der Blog-Editor anwendungsfreundlicher und flexibler als der normale Website-Editor. Wenn Sie sich mit Google Docs oder Microsoft Word auskennen, dann werden Sie auch ohne Probleme Blogartikel mit HubSpot CMS erstellen können. Tabellen, Call-to-Action-Buttons, Videos und andere Inhalte lassen sich mühelos hinzufügen. Und es lassen sich sogar Dokumente direkt aus Google Docs importieren, was sehr zeitsparend sein kann.

Darüber hinaus können Sie Folgendes tun:

  • Kommentare aktivieren
  • Beiträge hinzufügen
  • SEO-Einstellungen bearbeiten
  • Tags einfügen
  • Beiträge planen

Einen Nachteil gibt es allerdings: Sie können keine Kategorien erstellen, denn HubSpot CMS erlaubt nur Tags – das kann, je nach User-Szenario, für Ihre Blogeinrichtung ideal sein oder auch nicht.

Mit dem Starter Tarif können Sie bis zu 10.000 Blogbeiträge erstellen, was für die meisten Unternehmen mehr als genug ist.

Suchmaschinenoptimierung (SEO): 5/5

Für Unternehmen, die auf Inbound-Marketing setzen, wird die Suchmaschinenoptimierung entscheidend sein, um neue Besucher:innen auf Ihre Website zu locken. Glücklicherweise bietet HubSpot einige leistungsstarke Tools, damit Sie auf Google gefunden werden.

Neben den einfachen SEO-Funktionen (z.B. Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Bilder-Alt-Texte bearbeiten), die inzwischen in allen Homepage-Baukästen zum Standard gehören, erhalten Sie auch ausgefeilte Features wie:

  • Einrichten von Sprachunterverzeichnissen für mehrsprachige Websites (z.B. /en/, /fr/)
  • Festlegen von kanonischen URLs (Canonicals)
  • Checkliste mit Empfehlungen zur Optimierung der einzelnen Webseiten
  • Verknüpfung der Google Search Console

hubspot cms seo optimieren

Das Feature Themen ist eine tolle Funktion, mit der Sie wichtige Themen und Unterthemen identifizieren und entsprechende Inhalte nach den neuesten SEO-Best-Practices erstellen können:

hubspot cms hub topical coverage

Darüber hinaus können Sie für jede einzelne Webseite das Thema festlegen und Vorschläge zu Inhalt und Keywords erhalten:

hubspot cms hub content suggestions

Allerdings ist es nicht ganz einfach, diese Einstellungen zu finden (und sich dann zurechtzufinden), weil sie über verschiedene Bereiche der Plattform verstreut sind. Einige entdecken Sie in den jeweiligen Seiteneinstellungen, andere wiederum befinden sich im Haupt-Dashboard.

Wenn Sie jedoch bereit sind, sich auf die Suche zu machen, lohnt sich der Aufwand, denn nur wenige andere Homepage-Baukästen-Anbieter warten mit einer so umfassenden Anleitung zur Suchmaschinenoptimierung auf.

Personalisierungsfunktionen: 4/5

Hier haben wir eine einzigartige Funktion, die nirgendwo anders zu finden ist. Mit HubSpot CMS Hub können Sie Ihren Seiten, Landingpages und Blogbeiträgen personalisierte Inhalte hinzufügen – in etwa so wie Sie Marketing-E-Mails personalisieren.

Im Gratispaket und im Starter Tarif ist dieses Feature auf das Anzeigen der im CRM gespeicherten Kontaktdaten – Vorname, E-Mail-Adresse und Firmenname – begrenzt. Die Daten können über Personalisierungstokens aufgerufen werden. Die Aktion zum Datenabruf ist simpel genug, um über den normalen Website-Editor zu erfolgen (diese Funktion steht bei Verwendung der Starter-Vorlage allerdings nicht zur Verfügung).

hubspot cms hub personalization tokens

Diejenigen, die einen Professional Tarif haben, können jedoch mit Smart-Regeln einen Schritt weitergehen. Mithilfe dieser intelligenten Regeln können Sie verschiedenen Besuchergruppen unterschiedliche Inhalte anzeigen. Die Anzeige basiert auf Kriterien wie dem Land, aus dem die Abfrage erfolgt, bevorzugte Sprache, verweisende Internetadresse und sogar Lebenszyklusstadium oder Mitgliedschaft zu einer Kontaktliste.

Das klingt ziemlich toll – in der Theorie –, aber in der Praxis verhält sich diese Funktion nicht immer wie gewünscht. Nehmen wir an, eine in Frankreich ansässige Marketingagentur möchte ausschließlich Besucher:innen aus diesem Land ein Formular zur Buchung einer kostenlosen Beratung anzeigen. Für alle anderen soll das Formular verborgen sein.

Hubspot Formulare

Dieses Feature hat beim Testen nicht funktioniert. Ich konnte nur alternative Versionen des Inhalts anzeigen, aber nicht den kompletten Inhalt für einige Nutzer:innen ausblenden. In diesem Fall musste ich also für nicht-französische User ein alternatives Formular erstellen. Das war nicht wirklich das, was ich mir vorgestellt hatte. Hinzu kommt, dass für die Anzeige von dynamischen Inhalten die Besucher:innen getrackte Kontakte sein müssen, die bereits in HubSpot CRM hinterlegt sind.

Nichtsdestotrotz kann dieses Feature in einigen Situationen nützlich sein – zum Beispiel, wenn Sie basierend auf dem geografischen Standort unterschiedliche Events bewerben oder basierend auf dem Kundenlebenszyklus unterschiedliche Handlungsaufforderungen einblenden möchten. Es kann aber sein, dass dieses Feature nicht so intelligent ist wie manche Nutzer:innen es gern hätten.

Es stellt sich die Frage, ob diese Funktion den Preissprung von 23€ auf 360€ pro Monat wirklich wert ist. Für sich allein genommen wahrscheinlich nicht.

Landingpages und Formulare: 5/5

Eine weitere beispiellose Funktion sind die Landingpages von HubSpot CMS Hub. Zwar können Sie mit den meisten Website-Buildern einseitige Websites aufbauen, aber nur wenige lassen zu, dass Sie eigenständige, Conversion-orientierte Landingpages erstellen. Diese können allerdings nicht so stark angepasst werden wie bei HubSpot.

Die Funktion umfasst eine Handvoll registrierungsbasierter Templates für unterschiedliche Zwecke – Newsletter-Anmeldungen, E-Book-Downloads, Event-Anmeldung, Meeting-Anforderungen und vieles mehr:

hubspot landingpage templates

Zudem können Sie der Seite ein individuelles Formular sowie Bilder, Videos, Zahlungsschaltflächen, Kalenderbuchungen über den HubSpot Meeting Scheduler und andere Inhalte hinzufügen:

hubspot landingpage bearbeiten

Besonders nützlich ist, dass Sie definieren können, was nach dem Formularversand auf Ihrer Landingpage passieren soll: Sie können die Besuchenden zum Beispiel zu einer Danke-Seite weiterleiten und dann einen automatisierten Workflow zum Senden einer E-Mail einrichten oder die Nutzer:innen in Ihrem CRM einem Segment zuordnen. Aber auch hier müssen Sie sich wieder einmal mit einer anderen Oberfläche vertraut machen, denn diese Funktion befindet sich im Formularbereich der Plattform.

hubspot formulare follow-up e-mail

Um mehrere Formular-Workflows zu erstellen, brauchen Sie zumindest den Starter CRM-Tarif.

Die Formulare selbst lassen sich sehr einfach einrichten. Sie können sie direkt aus der Landingpage beziehungsweise dem Webseiten-Editor oder aus HubSpots Formularbereich erstellen und bearbeiten. Über diesen speziell für Formulare vorgesehenen Bereich haben Sie Zugriff auf den kompletten Formular-Editor.

Das ist meiner Ansicht nach eine der besten Funktionen von HubSpot CMS Hub. Nicht nur können Sie jedes beliebige CRM-Feld übernehmen. Es lassen sich auch neue benutzerdefinierte Felder erstellen, das CAPTCHA-Verfahren aktivieren und DSGVO-konforme Ankreuzfelder aktivieren.

Außerdem können Sie Ihr Formular direkt in das Ticketsystem von HubSpot einbinden. Das Formular erstellt automatisch Supporttickets beim Formularversand – eine praktische Möglichkeit, Supportanfrage-Formulare in Ihre Website einzubetten:

hubspot formular eigenschaften ticket

Ein weiterer Beweis der Conversion-orientierten HubSpot Philosophie sind die sogenannten progressiven Felder, die sich über eine Warteschlange hinzufügen lassen. Diese Option entfernt alle Felder, die die Besucher:innen zuvor in anderen Formularen ausgefüllt haben, und ersetzt sie durch neue Felder – eine großartige Funktion, um fortlaufend Kontaktprofile aufzubauen, ohne dass die Nutzenden lange Formulare ausfüllen müssen.

Alles in allem bieten die HubSpot Landingpage- und die Formularfunktion einige leistungsstarke Tools zur Gewinnung neuer Leads. Verbesserungswürdig ist einzig und allein das Fehlen von A/B-Tests. Die Tests stehen nur in den kostspieligeren Tarifen Professional und Enterprise zur Verfügung.

HubSpot CMS im Test: Fazit

Wenn ich dem Homepage-Baukasten HubSpot CMS eine Gesamtnote geben müsste, wäre das eine 3,5/5.

Bei den Marketingfunktionen nimmt HubSpot CMS Hub eine Spitzenposition ein. In Sachen SEO- und Blogfunktionen kann HubSpot CMS Hub mit etablierteren Homepage-Baukästen wie Wix und Squarespace mithalten. Und die Funktionen zu Personalisierung und Lead-Generierung (Text auf Englisch), z.B. Landingpages und Formulare, sind einzigartig für einen Website-Baukasten.

Damit ist die Plattform für Unternehmen mit einem marketingorientierten Ansatz, die die Generierung und Pflege qualifizierter Kundenkontakte an einem zentralen Ort abwickeln möchten, sehr interessant.

Ich hatte jedoch mit der mangelnden Nutzungsfreundlichkeit von Plattform und Editor sowie mit der fehlenden Designflexibilität zu kämpfen. Wenn Sie möchten, dass Ihre Website genau Ihren Vorstellungen entspricht, benötigen Sie Hilfe bei der Programmierung. Damit ähnelt HubSpot mehr einem vollwertigen Content-Management-System wie WordPress als einem Homepage-Baukasten.

Wenn das aber kein Ausschlusskriterium ist, Sie sich nicht davor scheuen, die Ärmel hochzukrempeln und mit der Software zu experimentieren, dann könnte HubSpot CMS eine leistungsfähige Plattform für Ihre Website oder Marketing-Landingpages sein. Vor allem, wenn Sie bereits HubSpots CRM-System oder E-Mail-Marketing-Tool verwenden.

Auf jeden Fall können Sie HubSpot CMS mit dem Gratistarif nach Belieben ausprobieren. Die angebotenen Funktionen sind denen des Starter Tarifs ziemlich ähnlich. Wenn Sie aber auf den Starter Tarif upgraden müssen – zum Beispiel weil Sie das HubSpot Logo loswerden oder Ihr Seitenlimit erhöhen möchten – ist es bestimmt beruhigend zu wissen, dass der Preis von 23€/Monat mit dem Preis anderer moderner Website-Baukästen vergleichbar ist. Alles in allem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gut.

Natürlich ist der Preissprung vom Starter zum Professional Tarif für 360€/Monat enorm. Ich denke, die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen werden das Upgrade kaum rechtfertigen können. Doch wenn Ihr Unternehmen mit seinen Produkten das entsprechende Erfolgsstadium erreicht hat und über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, kann der Professional Tarif mit seinen Funktionen zu Personalisierung, Test und Optimierung Ihren Marketingkampagnen tatsächlich weitere Schubkraft verleihen.

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Annika Müller

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Hola, ich bin Annika. Digitale Tools, darunter auch E-Mail Marketing-Software, teste, bewerte und supporte ich seit ca. 8 Jahren. Fremdsprachen und andere Kulturen kennenzulernen gehörten immer zu meinen Leidenschaften. Deshalb entschied ich mich nach meinem M.A. Abschluss in Medienwissenschaften, meinen Wohnsitz ins sonnige Spanien zu verlegen und freue mich von hieraus User:innen im Bereich E-Mail Marketing zu unterstützen.

Inka Wibowo

Senior Content Manager

Hallo, ich bin Inka! Den ersten Teil meiner Karriere habe ich auf der Agenturseite verbracht und Unternehmen aller Größen dabei geholfen, E-Mail-Marketing-Kampagnen zum Laufen zu bringen. Jetzt, bei Tooltester, nutze ich diese Erfahrung, um Firmen wie der Ihren zu helfen, ein passendes E-Mail Marketing Tool zu finden.

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