Strategie

Mit E-Mail-Marketing Geld verdienen: 8 Möglichkeiten, Ihren Newsletter zu monetarisieren

Annika MüllerCharlotte Evans

Von Annika & Charlotte

how to monetize a newsletter

Um EmailTooltester kostenlos anzubieten, nutzen wir Affiliate-Links. Kaufen Sie ein besprochenes Produkt, könnte uns eine Provision zukommen - Ihr Preis ändert sich nicht.

Newsletter zählen zu den effektivsten Instrumenten im E-Mail-Marketing – vor allem, wenn es darum geht, Einnahmen zu erzielen. Ihr Stellenwert wächst stetig. Vielleicht haben auch Sie bereits darüber nachgedacht, einen eigenen Newsletter zu starten oder einen bestehenden Newsletter zu monetarisieren.

In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Content Creator erlebt, die ihre Inhalte erfolgreich in profitable Newsletter verwandelt haben. Viele Autor:innen nutzen ihren Newsletter heute, um ein unabhängiges und nachhaltiges Business aufzubauen (Artikel auf Englisch).

Und das Beste daran: Einen Newsletter zu schreiben ist einfacher, als man denkt.

Natürlich braucht es Zeit und Engagement, um eine E-Mail-Liste aufzubauen und herauszufinden, welche Inhalte bei der eigenen Zielgruppe gut ankommen. Mit den richtigen Tools lässt sich dieses Wachstum jedoch deutlich beschleunigen – und Geld zu verdienen war dabei noch nie so einfach.

Ob Bezahlabonnements, Produktverkäufe, Anzeigenplatzierungen oder Affiliate-Partnerschaften: Der erste Schritt ist immer das passende Newsletter-Tool.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie:

  • Wie Sie mit E-Mail-Marketing Geld verdienen und welche Ansätze es gibt
  • Welche Newsletter-Plattformen sich am besten zur Monetarisierung eignen
  • Wie Sie gezielten Content an Ihre Kontakte senden (und so weitere Monetarisierungsoptionen erschließen)
  • Und vieles mehr.

Los geht’s!

8 Möglichkeiten, Ihren Newsletter zu monetarisieren

Wie lässt sich mit Newslettern Geld verdienen? Und ist das überhaupt das Richtige für Sie?

Finden wir es gemeinsam heraus und werfen wir einen Blick auf die 8 besten E-Mail-Strategien zur Monetarisierung von Newslettern.

1. Kostenpflichtige Newsletter

Wenn Sie ohnehin regelmäßig Newsletter-Inhalte veröffentlichen, warum nicht auch den Zugang dazu monetarisieren?

So können Sie zum Beispiel monatliche oder jährliche Abonnements anbieten und sich wiederkehrende, planbare Einnahmen sichern.

Es gibt bereits einige sehr gute kostenpflichtige Newsletter – Flow State ist einer davon.

Der Newsletter erscheint an jedem Werktag und liefert zwei Stunden Musik, die sich ideal zum konzentrierten Arbeiten eignet.

Flow State newsletter

Ein Monatsabo von Flow State kostet 5$. Der Newsletter hat aktuell „hunderte“ zahlende Abonnent:innen. Sie können sich also ausrechnen, wie viel Geld er jeden Monat einspielt! 💸

Der Newsletter wird über Substack versendet, einem Online-Tool speziell für Autor:innen und Podcaster, die ihren Newsletter monetarisieren möchten (dazu später mehr). Sie können ausgewählte Newsletter kostenlos bereitstellen und Ihrer Leserschaft darüber hinaus Bonusmaterial und exklusive Inhalte über ein kostenpflichtiges Abo anbieten.

Im Fall von Flow State profitieren zahlende Abonnent:innen von exklusiven Vorteilen: Sie erhalten einen werbefreien Newsletter sowie Zugriff auf private Spotify-Playlists.

Nach Angaben von Substack sind etwa 5–10 % der Abonnent:innen eines kostenlosen Newsletters bereit, für besonders wertvolle Inhalte zu bezahlen. Entsprechend groß sollte Ihre E-Mail-Liste sein, damit sich ein Bezahlabo als Geschäftsmodell rechnet.

2. Mitgliedschaften und kostenpflichtige Communitys

Anstatt Ihren Newsletter direkt zu monetarisieren, können Sie ihn auch als Teil einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft oder Community anbieten.

In diesem Fall wird der Newsletter zu einem exklusiven Vorteil, den Mitglieder Ihrer Bezahl-Community erhalten – etwa innerhalb eines geschützten Mitgliederbereichs auf Ihrer Website (Artikel auf Englisch).

Ein Beispiel für dieses Einnahmemodell ist Mind the Product: Nutzer:innen zahlen für die Mitgliedschaft in der Community. Dafür erhalten sie unter anderem Zugang zu einem Online-Diskussionsforum sowie zu Fragerunden mit Produktexpert:innen.

Zusätzlich bekommen Mitglieder den wöchentlich erscheinenden Newsletter rund um Produktmanagement.

Prioritised newsletter

Wenn Sie bereits einen kostenpflichtigen Kurs oder eine bestehende Community anbieten, ist das Hinzufügen eines Newsletter-Angebots in der Regel nicht besonders aufwendig. Gleichzeitig kann der Newsletter den Mehrwert für Ihre Mitglieder noch erhöhen.

Möchten Sie hingegen rund um Ihren Newsletter eine komplett neue kostenpflichtige Community aufbauen – inklusive weiterer Premium-Angebote – kann dies deutlich anspruchsvoller und mit größeren Herausforderungen verbunden sein.

3. Newsletter-Sponsorship

Bei einem Newsletter-Sponsorship können Sie Ihre E-Mails monetarisieren, indem eine Marke dafür bezahlt, Ihren Newsletter „zu übernehmen“.

Der Content-Marketing-Newsletter von Superpath arbeitet nach einem solchen Sponsored-Content-Modell, bei dem jede Woche unterschiedliche Marken den Newsletter sponsern.

Im Gegenzug erscheint der Name der Marke oben im Newsletter, zusammen mit einem kurzen Hinweis auf deren Angebote, bevor der eigentliche Hauptinhalt der Woche beginnt.

In dieser Ausgabe des Superpath-Newsletters sehen Sie beispielsweise, dass er von der Wissensplattform Terkel gesponsert wurde.

Superpath newsletter

Gehen Sie bei der Suche nach potenziellen Newsletter-Sponsoren strategisch vor. Das Angebot des Sponsors sollte gut zu den Bedürfnissen Ihrer Leser:innen passen. So erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Abonnent:innen positiv reagieren – etwa indem sie sich für eine kostenlose Testversion anmelden oder die beworbenen Produkte kaufen.

Wenn sich die Investition für den Sponsor lohnt, wird er Ihren Newsletter auch langfristig unterstützen.

4. Verkauf von Anzeigenplatz in Ihren Newslettern

Der Verkauf von Anzeigen ist eine erprobte Möglichkeit, mit Ihrem Newsletter Geld zu verdienen. Stellen Sie Ihren Newsletter Marken vor, die an Anzeigen interessiert sein könnten, und bieten Sie ihnen Platz für ihre Produkte oder Dienstleistungen – zum Beispiel als eingebundener Tipp, klassische Anzeige oder hervorgehobenes Element. So finanzieren Sie Ihren Newsletter zuverlässig.

Diese Methode nutzen wir bei EmailTooltester und unserer Schwester-Website Tooltester inzwischen selbst.

emailtooltester newsletter sponsorship werbung

Bei der Suche nach Anzeigenkunden können Sie einen Link wie „Diesen Newsletter sponsorn“ einfügen, der auf eine Landingpage mit Details verweist, oder eine Creator-Plattform nutzen.

Besonders empfehlenswert sind diese zwei Plattformen:

  • Passionfroot bringt alle möglichen Content Creator und Marken zusammen. Mit Passionfroot können Sie nicht nur mit der Anzeigenschaltung in Ihrem Newsletter Geld verdienen. Sie können auch Ihre YouTube-Videos, Podcasts, TikTok-Videos und viele anderen Social-Media-Kanäle monetarisieren. Auch wir nutzen die Plattform, um für unsere Website zu werben.
  • Paved ist ein Marktplatz, der speziell für Newsletter-Ersteller:innen entwickelt wurde, die Werbekundschaft suchen.

Selbst Google arbeitet derzeit an einer Anzeigenplattform für Newsletter, die programmatische Anzeigen ähnlich wie Google Ads für die Suche ermöglichen wird.

Über diese Plattformen (Artikel auf Englisch) erhalten Sie direkten Zugang zu Hunderten potenzieller Werbekund:innen, die an Ihrem Newsletter interessiert sein könnten. So lassen sich Anzeigenplätze regelmäßig verkaufen – eine Aufgabe, die sehr zeitaufwendig sein kann, wenn Sie den Verkauf selbst in die Hand nehmen. Beachten Sie dabei aber, dass der Marktplatz einen Anteil Ihrer Einnahmen einbehält.

Es empfiehlt sich zu warten, bis Ihre E-Mail-Liste eine ausreichende Größe erreicht hat, bevor Sie Sponsoren akquirieren (wir haben z.B. gewartet, bis wir 2.500 Abonnent:innen hatten). Mit deutlich kleineren Listen kann es schwierig sein, den Marken überzeugende Klickzahlen zu liefern, es sei denn, Sie haben extrem gute Öffnungs- und Klickraten sowie eine klar definierte Nische.

5. Affiliate-Marketing

Sie können auch damit Geld verdienen, wenn Sie in Ihrem Newsletter Produkte anderer Anbieter bewerben.

Melden Sie sich dazu einfach bei einem Affiliate-Programm der Marke an, deren Produkte Sie empfehlen möchten. Anschließend können Sie eigene Affiliate-Links erstellen und diese direkt in Ihre E-Mails einfügen.

Zum Beispiel ist die Handlungsaufforderung zum Testen der Website-Personalisierungsplattform RightMessage in Pat Flynns Smart Passive Income-Newsletter ein solcher Affiliate-Link:

Smart Passive Income newsletter

Immer, wenn jemand über Ihren Affiliate-Link einen Kauf tätigt oder sich auf einer Seite registriert, können Sie eine schöne Provision kassieren.

Sie wissen nicht, wo Sie Partnerprogramme finden können? Der Amazon Marketplace bietet sich hierfür gut an. Für Bestellungen, die über Affiliate-Links eingehen, wird eine Provision zwischen 1% und 20% gezahlt. Außerdem gibt es genügend Produkte, für die Sie werben können.

In Deutschland müssen Sie Affiliate‑Links in Newslettern transparent kennzeichnen: Wenn Sie für Empfehlungen eine Provision erhalten, gilt das als werbliche Kommunikation und muss als solche erkennbar sein. Leser:innen sollten direkt sehen können, dass es sich um Werbung oder einen Affiliate‑Link handelt – zum Beispiel durch die Worte „Anzeige“ oder „Affiliate‑Link“ direkt beim Link. Diese Kennzeichnungspflicht dient dem Verbraucherschutz und ergibt sich aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie entsprechenden Leitfäden zur Werbekennzeichnung.

Wenn Sie hingegen gezielt US-Kund:innen ansprechen, sollten Sie zusätzlich die Vorgaben der US-Kartellaufsichts- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) beachten: Auch dort müssen die Teilnahme an Partnerprogrammen und die Verwendung von Affiliate-Links offengelegt werden.

Die Offenlegung sollte also klar formuliert und deutlich sichtbar sein.

Mehr zum Affiliate-Marketing erfahren Sie in unserem Blog (Artikel auf Englisch).

6. Verkauf von digitalen oder physischen Produkten bzw. Dienstleistungen

Wenn Sie eigene Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, in Ihrem Newsletter dafür zu werben. Denn so fließt Ihnen der gesamte Verkaufserlös zu – im Gegensatz zu den oft kleineren Affiliate-Provisionen, die Sie beim Bewerben fremder Produkte erhalten.

Im folgenden Beispiel haben wir unseren Brevo-Online-Kurs über unseren EmailTooltester Newsletter beworben:

emailtooltester brevo kurs flash sale email

Da Sie in diesem Fall für die Bestellungen verantwortlich sind, sollten Sie auch die Bestellabwicklung genau testen, bevor Sie Ihren Newsletter versenden:

  • Klicken Sie auf die CTA-Links, um zu sehen, ob die Kontakte auf die richtigen Landingpages geleitet werden.
  • Nehmen Sie Testkäufe vor, um sicherzustellen, dass Zahlungen für Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen erfolgreich getätigt werden können.
  • Stellen Sie (bei digitalen Produkten) sicher, dass nach dem Zahlvorgang die richtigen Artikel versendet werden.

7. Eigene Markenartikel im Newsletter bewerben

Verkaufen Sie eigene Merchandise-Artikel? Dann bewerben Sie diese in Ihrem Newsletter!

So wie es der Food-Blog Zucker&Jagdwurst in einem seiner Newsletter getan hat:

zucker und jagdwurst food blog merchandise werbung im newsletter

Wenn Ihre E-Mail-Liste groß ist, könnten Ihre Produkte nach einer Vorstellung im Newsletter schnell ausverkauft sein.

Profi-Tipp: Neben einem eigenen Bereich für Ihre Merchandise-Artikel im Newsletter können Sie auch den Link zu Ihrem Shop dauerhaft im Header oder Footer platzieren.

So erinnern Sie Ihre Abonnent:innen dezent, aber regelmäßig daran, dass es Ihre Merchandise-Artikel gibt – und bei Interesse ist der Shop nur einen Klick entfernt.

8. Newsletter als Teil Ihres Sales Funnels nutzen

Einige Unternehmen verschicken Newsletter nur dann, wenn es neue Produkte oder Angebote gibt – das ist vor allem in der Modebranche üblich.

Gerade bei Content-Ersteller:innen zeichnet sich jedoch ein anderer Trend ab: Der Newsletter wird nicht ausschließlich zu Werbezwecken genutzt. Stattdessen dient er als Sales Funnel, in dem hochwertiger Content dazu beiträgt, die Beziehung zu Ihren Abonnent:innen zu pflegen.

Dieser Content ist in der Regel kostenfrei und auf die Interessen, Bedürfnisse und Probleme Ihrer Kontakte zugeschnitten (mehr dazu in unserem Leitfaden für Lead-Generierung; Artikel auf Englisch). Es wird zunächst keine direkte Produktwerbung betrieben. Ziel ist es, Mehrwert zu liefern, Vertrauen aufzubauen und Ihre Abonnent:innen dazu zu bringen, Sie zu schätzen.

Die Bewerbung Ihrer Produkte erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Wenn Sie bis dahin genügend Vertrauen und geschäftliches Ansehen bei Ihren Kontakten aufgebaut haben, sind sie oft deutlich offener für einen Kauf.

Der folgende Newsletter von Jake Rich Travels zeigt, wie das in der Praxis aussehen kann – Achtung, er ist ziemlich lang, aber aus gutem Grund!

Jake Rich Travels newsletter

Die E-Mail beginnt mit einem Testbericht über das neueste Kameramodell GoPro Hero 11 und informiert ausführlich über die Vor- und Nachteile.

Erst nach diesem nützlichen Inhalt wechselt die E-Mail zu einer Werbung für einen zahlungspflichtigen Fotokurs.

Sind E-Mail-Newsletter rentabel?

Ja, das können sie sein! Nehmen wir diese extrem erfolgreichen Newsletter:

Ihr Newsletter muss nicht riesige Umsätze erzielen, um profitabel zu sein. Entscheidend ist, dass die Einnahmen hoch genug sind, um nach Abzug aller Kosten einen Gewinn zu erzielen. Zu den typischen Ausgaben zählen zum Beispiel:

Angenommen, Ihr Newsletter generiert 6.000 € Umsatz pro Monat und die monatlichen Ausgaben betragen 4.000 €. Dann verbleibt ein Gewinn von 2.000 € – damit ist Ihr Newsletter klar rentabel.

So erstellen Sie einen E-Mail-Newsletter

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie einen Newsletter erstellen, befolgen Sie einfach diese 5 wichtigen Schritte:

  1. Bei einem Newsletter-Tool registrieren: Sie können unterschiedliche Software nutzen, um Ihren Newsletter zu betreiben, zum Beispiel Beehiiv, Kit und andere. Weiter unten stellen wir Ihnen die besten Newsletter-Tools zur Monetarisierung vor. Also: dran bleiben! 😉
  2. Kontaktliste importieren: Fügen Sie die E-Mail-Adressen Ihrer Kontakte in Ihr ausgewähltes Newsletter-Tool ein. Keine Sorge, falls Sie noch keine Abonnent:innen haben. Mit dem nächsten Schritt können Sie Ihre E-Mail-Liste aufbauen!
  3. Anmeldeformular für Newsletter einrichten: Erstellen Sie Ihre Anmeldeformulare und betten Sie sie in Ihre Website ein, um neue Newsletter-Abonnent:innen zu gewinnen.
  4. Erste E-Mail-Kampagne einrichten: Erstellen Sie Ihre E-Mail mit Hilfe einer E-Mail-Vorlage aus Ihrem Newsletter-Tool oder mit einer kostenlosen Newsletter-Vorlage eines entsprechenden Anbieters. Fügen Sie anschließend Ihren Inhalt ein. Wählen Sie Ihre Empfänger:innen aus und klicken Sie auf “Senden”.
  5. Newsletter-Performance überwachen: Überprüfen Sie die E-Mail-Kennzahlen wie Öffnungsrate und Konversionsrate, um den Erfolg Ihres Newsletters zu messen. Nutzen Sie anschließend die gewonnenen Erkenntnisse, um den Newsletter zu optimieren.

Wir haben eine große Sammlung an Newsletter-Beispielen (Artikel auf Englisch) zusammengestellt, falls Sie sich inspirieren lassen möchten. Außerdem steht Ihnen diese hilfreiche Liste an Best Practices für die Newsletter-Erstellung (Artikel auf Englisch) zur Verfügung, damit Sie gleich loslegen können.

Mit welchem Newsletter-Tool lässt sich am besten Geld verdienen?

Wir stellen Ihnen hier unsere Plattform-Favoriten vor, mit denen Sie, Ihre Kontaktliste erweitern und Ihren Newsletter monetarisieren können.

Beginnen wir mit…

Kit

kit homepage convertkit

Kit (ehemals ConvertKit) ist eine ausgezeichnete Plattform für Creator, die weit mehr kann als nur Newsletter versenden. Es war eines der ersten Newsletter-Tools, das speziell für Content-Ersteller:innen und Selbstständige entwickelt wurde. Außerdem bietet es leistungsstarke Werkzeuge, mit denen Sie Ihr digitales Content-Geschäft auf- und ausbauen können.

Warum Kit?

  • Kit macht es Ihnen leicht, Ihre Newsletter mit kostenpflichtigen Abonnements zu monetarisieren. Wir sind große Fans der einzigartigen „Trinkgeldfunktion“, die es den Leser:innen ermöglicht, Sie nach eigenem Ermessen finanziell zu unterstützen.
  • Sie können mit dem großzügigen Gratispaket inklusive 10.000 Kontakte starten, das unbegrenzte E-Mails, Formulare und Landingpages enthält.
  • Mit Kit können Sie digitale Produkte verkaufen. Egal, ob es sich um Online-Kurse oder herunterladbare Ressourcen handelt, die Erstellung und Verwaltung ist in beiden Fällen unkompliziert. Damit ist das Tool eine ausgezeichnete Wahl, wenn Sie Ihre Einnahmen diversifizieren möchten.
  • Kit enthält gute Automatisierungsfunktionen, um für Ihre Zielgruppe eine personalisierte Customer Journey zu erstellen. Mit den großartigen Tagging- und Segmentierungsfunktionen können Sie Ihren Content auf spezielle Abonnentengruppen zuschneiden.
  • Mit dem Kit Creator Network können Sie sich mit anderen Content-Ersteller:innen zusammenschließen, um gemeinsam den Content der jeweils anderen Partei zu bewerben und Ihre E-Mail-Listen in Kooperation aufzubauen.

Kit kann Neulinge zu Beginn ein wenig überfordern, da es etwas Zeit braucht, sich darin zurechtzufinden. Insgesamt ist das Tool aber intuitiv gestaltet.

Ein Wechsel zu einem Bezahltarif kann die Kosten schnell in die Höhe treiben, abhängig von Ihren Bedürfnissen und der Größe Ihrer Kontaktliste. Zudem gibt es die Plattform zur Zeit nur auf Englisch.

Dennoch werden sich die in Kit investierte Zeit und Mühe am Ende wahrscheinlich auszahlen!

> Zu unserem umfassenden Kit Testbericht

> Kit kostenlos ausprobieren

Beehiiv

beehiiv homepage

Beehiiv hat uns mit seinen beeindruckenden Features und häufigen Produktupdates überrascht. Schnell avancierte das Tool zu einer unserer besten Empfehlungen für Content Creator, die ihre Inhalte monetarisieren möchten.

Wenn es ums Geldverdienen geht, bietet Beehiiv ein umfassendes Monetarisierungskonzept:

  • Verkauf von Bezahlabos nicht nur die üblichen Monats- und Jahrestarife, sondern auch Lifetime-Zugriff und „Pay What You Want“-Option werden angeboten.
  • Cross-Promotion von anderen Beehiiv-Newslettern, um ein passives Einkommen zu erzielen
  • Anzeigenschaltung über das integrierte Ad Network
  • Aufnahme von Affiliate-Links in Ihre E-Mails, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen

Warum Beehiiv?

  • Das Tool ist extrem einstiegsfreundlich. Sie können mit einem Gratistarif für bis zu 2.500 Kontakte starten. Außerdem bietet es herausragende Funktionen wie eine eigene Domain für Ihre Newsletter-Seite und unbegrenzte Segmentierung. Der kostenlose Launch-Tarif von Beehiiv bietet zwar keine Monetarisierungsfunktionen, Sie können aber das Empfehlungsnetzwerk nutzen, um Ihre E-Mail-Liste aufzubauen und das Potenzial der Plattform ohne Vorlaufkosten kennenzulernen.
  • Der E-Mail-Editor ist unglaublich einfach zu bedienen und umfasst praktische Optionen. Sie können zum Beispiel Tabellen und Zitate einfügen sowie Audio- und Video-Dateien einbetten (aufrufbar, wenn Ihr Beitrag auf Ihrer Beehiiv-Website veröffentlicht wird).
  • Beehiiv bietet eine benutzereigene Website (sogar im Gratistarif), die wie eine Webseite fungiert, auf der sich die Lesenden für Ihren Newsletter registrieren und in vergangenen Ausgaben stöbern können.

Und jetzt kommt das Sahnehäubchen: Beehiiv behält keinen Anteil Ihrer Umsätze ein und Sie müssen keine Gebühren für die Plattform zahlen. So gehört das gesamte verdiente Geld Ihnen. Davon werden lediglich die standardmäßigen Stripe-Bearbeitungsgebühren abgezogen.

Auch wenn die Umstellung auf einen Bezahltarif für den Zugriff auf erweiterte Funktionen wie die Monetarisierung zunächst wie eine große Investition erscheint, wird sich diese auszahlen, sobald Ihr Newsletter wächst und profitabel ist.

Zu beachten ist allerdings, dass es auch dieses Tool nur auf Englisch gibt.

> Zu unserem umfassenden Beehiiv Testbericht

> Beehiiv kostenlos ausprobieren

MailerLite

MailerLite profile

MailerLite ist eine unserer Top-Empfehlungen für alle, die ein leistungsfähiges und dennoch einfach zu bedienendes Newsletter-Tool suchen. Es zeichnet sich auch durch den speziellen Fokus auf Content Creator und Autor:innen aus. Das macht es einfach, Newsletter zu erstellen, damit Geld zu verdienen und digitale Produkte zu verkaufen.

Warum MailerLite?

  • Weil es so einfach in der Handhabung ist. Dank der übersichtlichen und einfachen Benutzeroberfläche werden Sie sich auch als Neuling im E-Mail-Marketing schnell zurechtfinden.
  • Sie können ganz ohne Kosten loslegen! MailerLite hat einen recht großzügigen Gratistarif, mit dem Sie bis zu 12.000 E-Mails an maximal 500 Kontakte senden können.
  • Sie können von einem Ort aus digitale Produkte verkaufen und damit Geld verdienen. Erstellen Sie Produktseiten in MailerLite, um Ihre Produkte zu präsentieren und Ihr Stripe-Konto für den Verkauf zu verknüpfen. MailerLite übernimmt auch die Auftragsbearbeitung für Sie.
  • Sie können Newsletter-Abonnements verkaufen. Neben der Zahlungsabwicklung für einmalige Verkäufe digitaler Produkte kann MailerLite auch wiederkehrende Zahlungen für kostenpflichtige Newsletter-Abonnements verarbeiten.

Eine Sache ist jedoch zu beachten: Affiliate-Marketing ist bei MailerLite verboten. Laut MailerLite Nutzungsbedingungen dürfen Sie die Plattform nicht nutzen, wenn Sie „für die Werbung von Produkten anderer Unternehmen eine Provision erhalten“. Der Anbieter erlaubt Ihnen jedoch, in E-Mails Affiliate-Links zu verwenden. Die Plattform definiert Affiliate-Links als Möglichkeit, Ihren Kontakten in Ihren Kampagnen Produkte oder Dienstleistungen zu empfehlen.

Die Richtlinien von MailerLite zum Affiliate-Marketing und zu Affiliate-Links können auf den ersten Blick etwas widersprüchlich wirken. Grundsätzlich ist es möglich, eine Provision zu erhalten, wenn ein Kontakt über Ihren Affiliate-Link etwas kauft.

Wir empfehlen Ihnen, auf Nummer sicher zu gehen und die MailerLite-Vorgaben genau zu beachten. Dazu gehören:

  • Versenden Sie nur Affiliate-Angebote, die thematisch zu Ihrem Content passen.
  • Geben Sie nicht vor, eine andere Marke zu sein.
  • Fügen Sie keine Links zu Inhalten ein, die laut MailerLite-Nutzungsbedingungen verboten sind, z. B. pornografische Inhalte, Multi-Level-Marketing oder Programme, die schnellen Reichtum versprechen.

> Zum vollständigen MailerLite Testbericht

> MailerLite kostenlos ausprobieren

Substack

Wenn Ihr Ziel darin besteht, einen Newsletter zu erstellen und über Bezahlabos Einnahmen zu erzielen, ist Substack Ihnen wahrscheinlich schon begegnet. Werfen wir einen Blick darauf, was das Tool alles bietet.

Substack homepage

Wir sollten gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass Substack kein leistungsstarkes Newsletter-Tool ist. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten bietet Substack keine modernen Funktionen wie Automatisierungen, Segmentierung und ausführliche Analysen. Trotz dieser Einschränkungen verdient Substack es aber, auf dieser Liste zu stehen.

Es ist eine erstklassige Wahl für Content Creator, die ein einfaches Tool suchen, um Newsletter zu versenden, Geld zu verdienen und mit ihrer Leserschaft sowie anderen Autor:innen in Kontakt zu treten.

Die Plattform hat in den letzten Jahren dank einiger hervorragender Funktionen stark an Beliebtheit gewonnen:

  • Die Plattform ermöglicht einen kostenlosen Start. Außerdem können User:innen ihre Kontaktliste ohne Einschränkungen aufbauen, leicht Inhalte veröffentlichen und über Bezahlabos ihre Newsletter monetarisieren.
  • Das Design ist aufgeräumt und benutzerfreundlich – perfekt für Neulinge, die keine ausgeklügelten E-Mail-Funktionen brauchen.

Achtung: Auch wenn die Nutzung des Tools und der Aufbau Ihrer E-Mail-Liste völlig kostenlos sind, behält Substack beträchtliche 10% Ihrer Einnahmen ein, sobald Sie mit der Monetarisierung beginnen. Zusätzliche Gebühren, wie Kreditkartenbeiträge, kommen noch obendrauf.

> Substack kostenlos ausprobieren

Wie Sie Ihre Kontaktliste für eine gezielte Ansprache aufbauen und segmentieren

Je höher die Anzahl der Kontakte ist, die Ihren Newsletter erhalten, desto attraktiver wird er – aus gutem Grund:

  • Sie können höhere Preise für Anzeigen und Sponsoring verlangen.
  • Ihre Produkte, kostenpflichtige Communitys oder Merchandise erreichen eine größere Zielgruppe.
  • Mehr Abonnent:innen klicken auf Ihre Affiliate-Links, was zu höheren Provisionen führt.

Das Ergebnis: Ihr Newsletter wird deutlich profitabler!

Lead-Generierung

Wenn Ihre E-Mail-Liste aktuell recht klein ist, sollten Sie der Listenerweiterung mit Hilfe von Lead-Generierungsstrategien Priorität einräumen (Artikel auf Englisch).

Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  • Verknüpfen Sie Ihre Anmeldeformulare mit ansprechenden Lead-Magneten. Lead-Magnete sind Gratisgeschenke, mit denen Sie die User:innen dazu bringen können, sich für Ihren Newsletter anzumelden. Wenn Ihr Anmeldeformular z.B. in einen Blogartikel eingebettet ist, der eine Anleitung zum Nähen eines Teddybären enthält, könnte Ihr Lead-Magnet eine PDF-Datei mit dem Schnittmuster sein.
  • Machen Sie auf Social Media Werbung für Ihren Newsletter. Fügen Sie einen Link zu Ihrem Newsletter-Anmeldeformular in Ihre Social-Media-Profile ein. Außerdem können Sie in den sozialen Medien wertvollen Content veröffentlichen und die Follower:innen einladen, Ihren Newsletter zu abonnieren, falls sie weitere nützliche Inhalte erhalten möchten.
  • Lassen Sie andere für Ihren Newsletter werben! Haben Sie Bekannte, die in derselben Branche aktiv sind? Dann können Sie neue Kontakte gewinnen, indem diese Ihren Newsletter in ihren Netzwerken teilen. Im Gegenzug können Sie deren Inhalte bei Ihrer eigenen Community vorstellen – eine Win-win-Situation für beide Seiten.

Segmentierung

Sobald Sie einen umfangreichen Newsletter haben, lohnt es sich, Ihre Kontakte zu segmentieren (Artikel auf Englisch). Anders ausgedrückt: Sie teilen Ihre Abonnent:innen anhand ihrer Interessen in kleinere Gruppen ein.

Das mag verwirrend klingen, vor allem, weil wir eben erst die Vorteile einer großen Kontaktliste erläutert haben. Aber auch nach der Segmentierung werden Sie Ihren Newsletter weiterhin an alle Ihre Kontakte schicken! Sie nutzen lediglich deren Interessen, um den Inhalt des jeweiligen Newsletters anzupassen.

Wenn Sie gezielte Newsletter versenden, erhalten Ihre Kontakte nur die Inhalte, die sie wirklich interessieren. Das senkt die Abmelderate und sorgt dafür, dass Ihre Abonnent:innen Ihrem Newsletter länger treu bleiben. Gleichzeitig können Sie mit einem auf die Interessen Ihrer Kontakte zugeschnittenen Newsletter besser Geld verdienen.

Hier ein Beispiel:

Nehmen wir an, Sie veröffentlichen in Ihrem Newsletter Rezensionen von Abenteuer- und Spionageromanen. Einige Ihrer Kontakte sind allerdings nur an den Rezensionen der Abenteuerromane interessiert, andere wiederum nur an den Rezensionen der Spionageromane.

In diesem Fall können Sie Ihre Kontakte in zwei Kategorien einteilen:

  1. Interessiert an Rezensionen von Liebesromanen
  2. Interessiert an Rezensionen von Spionageromanen

Anschließend senden Sie:

  1. einen Newsletter, der nur Rezensionen von Liebesromanen enthält, an die Kontakte der ersten Kategorie und
  2. einen separaten Newsletter, der nur Rezensionen von Spionageromanen enthält, an die Kontakte der zweiten Kategorie

Den einzelnen Newslettern lassen sich dann mehr relevante Angebote hinzufügen. Beispielsweise können Sie nur den Abonnent:innen, die sich für Abenteuerromane interessieren, (über Affiliate-Links) Empfehlungen für Abenteuerromane zukommen lassen.

Um Ihre Kontakte zu segmentieren, müssen Sie zuerst deren Interessen erfahren. Eine gute Möglichkeit hierfür ist, im Anmeldeformular verschiedene Interessensoptionen aufzunehmen, die sich bei der Anmeldung auswählen lassen.

Wie Sie mit E-Mail-Marketing Geld verdienen: Fazit

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Wege, Ihren Newsletter zu monetarisieren, sobald Sie ein Tool ausgewählt und Ihren Newsletter eingerichtet haben. Dazu gehören der Verkauf kostenpflichtiger Abonnements, das Einbinden von Affiliate-Links, die Bewerbung eigener Produkte und vieles mehr.

Wenn Sie gerade erst am Anfang stehen, bieten Affiliate-Links eine sehr einfache Möglichkeit, Geld zu verdienen. Selbst wenn Sie eine kleine Kontaktliste haben oder keine eigenen Produkte verkaufen, können Sie Werbung für Artikel machen, die zu Ihren Inhalten passen. Achten Sie aber darauf, dass es sich um Dinge handelt, die Ihre Zielgruppe für nützlich hält!

Für Autor:innen oder Content Creator in einer bestimmten Nische ist das Anbieten exklusiver Inhalte über kostenpflichtige Abonnements mit Tools wie Beehiiv und Substack eine tolle Möglichkeit, Geld zu verdienen. Bei einer engagierten Zielgruppe ist das eine clevere und nachhaltige Strategie, mit der Sie Einnahmen erzielen und gleichzeitig eine tiefe Bindung zu Ihrer Leserschaft aufbauen können.

Im Laufe der Zeit können Sie andere Methoden ausprobieren und schauen, was am besten für Sie passt. Sie können etwa Anzeigenplätze in Ihrem Newsletter verkaufen (wie dieser Newsletter-Ersteller; Artikel auf Englisch) oder Ihre eigenen digitalen Produkte, E-Books und digitalen Kurse anbieten (wie es Lizzie Davey in Ihrem Newsletter tut; Artikel auf Englisch).

Es gibt zahlreiche E-Mail-Tools – von Kit bis MailerLite, mit großartigen Funktionen für Newsletter und Monetarisierung.

Aber denken Sie daran: Geld verdienen sollte das Ergebnis Ihrer Arbeit sein – nicht der Fokus. Entscheidend für den Erfolg Ihres Newsletters sind der Inhalt und vor allem seine Qualität. Deshalb unser Tipp: Lernen Sie, wie Sie einen wirklich ansprechenden Newsletter schreiben (Artikel auf Englisch).

Wenn Ihre E-Mails zu verkaufsorientiert formuliert sind, werden Ihre Abonnent:innen sie vermutlich ignorieren. Konzentrieren Sie sich daher darauf, echten Mehrwert zu liefern. Dann kommt der Erfolg und auch das Geldverdienen ganz von selbst, sobald Ihr Newsletter wächst.

Haben Sie noch Fragen dazu, wie Sie mit E-Mail-Marketing Geld verdienen? Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar.

Die Autoren

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Annika Müller

Content Manager

Hola, ich bin Annika. Digitale Tools, darunter auch E-Mail Marketing-Software, teste, bewerte und supporte ich seit ca. 8 Jahren. Fremdsprachen und andere Kulturen kennenzulernen gehörten immer zu meinen Leidenschaften. Deshalb entschied ich mich nach meinem M.A. Abschluss in Medienwissenschaften, meinen Wohnsitz ins sonnige Spanien zu verlegen und freue mich von hieraus User:innen im Bereich E-Mail Marketing zu unterstützen.

Charlotte Evans

Content Manager

Hallo, ich bin Charlotte! Ich war schon immer begeistert davon, anderen zu helfen, egal ob online oder persönlich. Nachdem ich für verschiedene Tech-Startups und E-Commerce-Unternehmen gearbeitet habe, entwickelte ich eine starkes Interesse für E-Mail-Marketing und Content-Erstellung. Als Teil des EmailTooltester-Teams gebe ich dieses Wissen gerne weiter!

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Dieser Artikel wurde von unserem Expert:innenteam geschrieben und folgt unserem eigens entwickelten Testverfahren.

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